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Substitutionsgestützte Behandlung und Arbeitsfähigkeit

  • Die Erhaltung oder Wiedererlangung der Arbeitsfähigkeit ist ein übergeordnetes Ziel der SGB (substitutionsgestützten Behandlung).
  • Arbeitsfähigkeit soll analog zur Frage der Fahreignung und Fahrfähigkeit behandelt werden, d.h. die Arbeitsfähigkeit ist nicht generell aufgehoben und ist individuell abzuklären (z.B. unter Einbezug einer Suchtfachstelle).
  • Von Versicherungen werden immer wieder Vorbehalte bezüglich der Arbeitsfähigkeit von substituierten Patienten angebracht, beispielsweise beim Bedienen von schwerem Arbeitsgerät.
  • Wichtig ist, den Patienten auf die mögliche Einschränkung der Arbeitsfähigkeit unter Substitution hinzuweisen und dazu eine Aktennotiz zu schreiben.
  • Zu diesem Thema konnte keine wissenschaftliche Literatur gefunden werden.
  • Die SUVA hat eine Broschüre "Suchtmittel am Arbeitsplatz aus rechtlicher Sicht" erarbeitet.
  • Ist der Arbeitsplatz des Patienten wegen einer Suchterkrankung gefährdet, sollten Massnahmen zur Erhaltung des Arbeitsplatzes in Erwägung gezogen werden (Gespräch mit Arbeitgeber, Beizug von Fachstellen, etc.)


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